Das Verbundkrankenhaus Linz-Remagen hat von Daniel Stich (SPD), Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit, vier Förderbescheide in einer Höhe von 5.047.260,16 Euro überreicht bekommen. Drei Bescheide werden durch den Krankenhauszukunftsfonds abgedeckt; ein weiterer stammt aus der Krankenhausinvestitionsförderung, wie die SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Müller nach Nachfrage im Landesgesundheitsministerium mitteilt.

 

Mit diesen Geldern können im Haus verschiedene Digitalisierungsprojekte sowie eine Erweiterung und Modernisierung der OP-Abteilung umgesetzt werden. Zum Verbundkrankenhaus Linz-Remagen gehören sowohl das Franziskus Krankenhaus in Linz am Rhein als auch das Krankenhaus Maria Stern in Remagen.

„Ich freue mich, dass das Verbundkrankenhaus Remagen-Linz mit dieser starken finanziellen Unterstützung die Digitalisierung weiter vorantreiben und sich mit den noch anstehenden Umbauten noch zukunftsfähiger aufstellen kann. Davon werden auch die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar profitieren“, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Müller. „Mit der Ko-Finanzierung setzt die Landesregierung ein wichtiges Zeichen, dass die Krankenhausversorgung auf einem hohen Niveau bleibt.

Hintergrund der nun übergebenen Fördermittel ist das im Oktober 2020 in Kraft getretene Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) des Bundes, das umfangreiche Investitionen insbesondere in die Modernisierung der Krankenhäuser vorsieht. Dazu wurde der Krankenhauszukunftsfonds geschaffen, aus dem für Rheinland-Pfalz rund 140 Millionen Euro bereitstehen. Damit werden bis zu 70 Prozent der Kosten für Digitalisierungsmaßnahmen abgedeckt. Damit bei den Krankenhäusern im Land kein Eigenanteil verbleibt, hat die Landesregierung für den restlichen Anteil eine vollumfängliche Ko-Finanzierung von weiteren rund 60 Millionen Euro beschlossen.

„Es ist ein tolles Zeichen, dass die SPD-geführte Landesregierung die Ko-Finanzierung des Krankenhauszukunftsfonds vollumfassend ohne Eigenanteil der Krankenhäuser übernimmt. Dies bedeutet für die Krankenhäuser im Land insgesamt ein zusätzliches Fördervolumen von bis zu 200 Millionen Euro“, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Susanne Müller.