Knoten in der Leitung: Kein schnelles Internet in Oberwinter

SPD Oberwinter fordert Taten statt Warten

Heutzutage ist jeder online, sei es um im Internet einzukaufen, mit Freunden zu chatten oder Filme zu streamen. Auch viele Unternehmen ermöglichen ihren Mitarbeitern von zu Hause zu arbeiten, wenn sie sich von dort online auf die Betriebsrechner aufschalten können. „Schade, dass dies Oberwinterer Bürgern nicht möglich ist, da die Stadt Remagen bisher nicht in der Lage ist, sich um eine flächendeckende Breitbandversorgung in allen Stadtteilen zu kümmern,“ stellt der Vorsitzende der SPD Oberwinter, Winfried Glaser, fest.

In Ihrer Digitalen Agenda 2014-2017 hat die Bundesregierung ein ambitioniertes Projekt für die kommenden Jahre vorgelegt. Bis 2018 sollen alle Haushalte mit einer Bandbreite von wenigstens 50 MBit/s versorgt werden.

Aber beim Versuch, in Oberwinter den Tatort im Internet zu gucken, setzt das Bild ständig aus, der Ton hakt und die Qualität ist einfach bescheiden. Und ein Bild von der Digicam hochzuladen oder per Mail zu verschicken scheitert regelmäßig. Kein Wunder: Im Birgel sind 1,5 MBit/s im Download und 0,4 MBit/s im Upload schon gute Werte. Also nicht einmal 3% der angepeilten Werte der Bundesregierung.

Um so verwunderlicher, dass der Presse zu entnehmen ist, dass im Stadtgebiet Remagen 50 MBit/s verfügbar sein sollen. Und wenn der Breitband-Atlas Recht hat, müssten in Oberwinter der überwiegende Teil der Haushalte über einen Anschluss mit wenigstens 6 MBit/s verfügen. Wer hat denn jetzt Recht?