Verletzungsgefahr am verwitterten Handlauf

Die SPD-Ortsbeiratsfraktion Oberwinter wird einen klaren Schwerpunkt auf Investitionen für den Friedhof legen. Bei einer Begehung stellten die Ortsbeiratsmitglieder fest, dass der Handlauf, der von der Stadt errichtet wurde, um den Aufstieg zu den oberen Grabreihen zu erleichtern, mehr Verletzungsgefahr durch Holzsplitter statt Griffsicherheit bietet.

„Dies ist Flickschusterei, das kann man den Bürgerinnen und Bürgern nicht zumuten. Ältere Leute, die zu den Gräbern in den oberen Reihen wollen, müssen den Handlauf als Unterstützung nutzen können, warum hat man den Handlauf nicht aus Metall gefertigt? Dies wäre teurer, aber sicher nachhaltiger gewesen als dieses mangelhafte Holzkonstrukt", so Angela Linden-Berresheim.

Ein weiterer Punkt der Haushaltsforderungen der SPD-Ortsbeiratsfraktion gilt ebenfalls dem Friedhof. „Wir werden Investitionsmittel für den Bau einer zeitgemäßen Trauerhalle in Oberwinter fordern", stellt Markus Behnke fest. Die derzeitige Einsegnungshalle biete maximal Platz für Sarg und Kränze, Angehörige und Trauernde müssten vor der Halle stehen. Hinzu komme, dass immer mehr Menschen konfessionslos sind und es so in den beiden Kirchen nicht zu Trauerfeiern kommen kann. „Wir müssen auch hier den Hinterbliebenen eine Möglichkeit bieten, eine Trauerfeier abhalten zu können. Wir schlagen deshalb vor, das städtische Grundstück neben dem Friedhof zu nutzen und dort eine zeitgemäße Trauerhalle zu errichten, die groß genug ist, um Trauerfeierlichkeiten zu ermöglichen", stellt Christa Reinartz-Uhrmacher fest.